20 Jahre Erfahrung
mit Histamin im Wein

Pionierarbeit aus Leidenschaft

Histamin-geprüfte Weine Allacher

Unsere Geschichte mit Histamin

Von unseren Kunden bereits im Jahr 1999 auf das Thema aufmerksam gemacht, begannen wir früh, uns mit Histamin im Wein auseinanderzusetzen. Was als Neugier und Kundenorientierung begann, weitete sich ab 2005 zu einer intensiven Forschung aus. Wir widmen uns diesem Bereich heute vermutlich länger und detaillierter als jedes andere Weingut weltweit.

Disclaimer

„Als Vorreiter lassen wir bereits seit 2009 jeden unserer Weine auf Histamin analysieren – vom spritzigen Grünen Veltliner bis zum anspruchsvollen, holzfassgereiften Rotwein.“

Getrieben von diesem Pioniergeist haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die Entstehung von Histamin in  unseren Weinen zu unterbinden.

Da zu diesem Zeitpunkt noch keine fundierten Studien oder wissenschaftlichen Untersuchungen zur Histaminproblematik im Wein existierten, leisteten wir echte Pionierarbeit. Jahrelange Versuche, eigene Messreihen und der enge Austausch mit Experten auf dem Gebiet der Histaminintoleranz haben es uns ermöglicht, heute Weine anzubieten, die durch höchste Qualität und vollen Geschmack überzeugen. Wir haben einen Weg gefunden, bei dem der natürliche Aromenvielfalt und Charakteristik unserer Weine voll erhalten bleiben – für einen Genuss, der in jeder Hinsicht begeistert. 

Erster Erfolg und transparente Analytik:

Im Jahr 2007 war es so weit: Wir konnten die ersten Rotweine mit einem Histaminrestwert von unter 0,1 mg/l keltern. Dieser Zielwert war für uns damals entscheidend, da die gängige HPLC-Analysemethode Histamin erst ab einer Konzentration von 0,1 mg/l nachweisen konnte. Aufgrund dieser Nachweisgrenze war es uns seinerzeit erlaubt, diese Weine als ‚histaminfrei‘ zu deklarieren. Heute ist diese Bezeichnung nach EU-Recht nicht mehr zulässig. 

Seit 2017 arbeiten wir mit dem renommierten, akkreditierten Labor Seibel zusammen und setzen bei unseren Histaminanalysen auf die ELISA-Methode. Wir haben uns für ein Labor entschieden, das langjährige Erfahrung mit Histamin-Analytik in Wein hat und dessen Ergebnisse in unserer Praxis die höchste Reproduzierbarkeit zeigen. 

 

„Es geht nicht darum, den Histamingehalt im Wein nachträglich zu reduzieren, sondern die Entstehung von Histamin so gut wie möglich zu verhindern. Es ist sozusagen ein Prozess von der Traube bis in die Flasche.“

Probierpakete sind jetzt versandkostenfrei!

Für unsere regelmäßigen Versuche zur Optimierung der Histaminwerte  benötigen wir eine Methode mit hoher Auflösung: 

  • Klassische HPLC-Verfahren:
    Praktische Auflösung häufig in 0,1 mg/l-Schritten (z.B. 0,1 / 0,2 / 0,3 mg/l) 
  • ELISA-Verfahren:
    Höhere Auflösung (z.B. 0,047 / 0,078 / 0,097 mg/l)

Das eingesetzte ELISA-Verfahren ermöglicht Messungen über einen weiten Konzentrationsbereich mit einer technischen Nachweisgrenze bis zu 0,00015 mg/l. 

Reproduzierbarkeit in der Praxis ELISA-Methode (Labor Seibel): 

  • Bei 3 Proben derselben Charge: nahezu identische Messwerte
  • Beispiel: 0,047 / 0,052 / 0,048 mg/l
  • Hohe Reproduzierbarkeit in der Praxis

Diese höhere Auflösung hilft uns, kleinere Unterschiede zwischen  verschiedenen Kellerarbeits-Varianten zu erkennen und unsere Arbeitsweise zu optimieren. 

Für spezifische Chargen können wir auf Anfrage den von uns  dokumentierten ELISA-Wert (Labor Seibel) mitteilen. Die Anfrage zu den einzelnen Weinen finden Sie im Onlineshop.

Finden Sie Ihren persönlichen Lieblingswein: ​

Da die geschmackliche Wahrnehmung und das persönliche Empfinden bei jedem Weingenuss unterschiedlich ausfallen, laden wir Sie ein, sich selbst ein Bild von unseren histamingeprüften Weinen zu machen. 

Besuchen Sie unseren Online-Shop, um mehr über unsere Weine zu erfahren. Dort finden Sie auch spezielle Probierpakete, welche sich nach Ihren Vorlieben richten. 

Wie ist es möglich, die Entstehung von Histamin im Wein zu verhindern?

  • Rasche Verarbeitung der Trauben 
  • Extrem sauberes und hygienisches Arbeiten 
  • Der biologische Säureabbau kann den Histamingehalt beeinflussen; darum verwenden wir spezielle Bakterien, welche die Entstehung von Histamin unterbinden. 
  • Auch die alkoholische Gärung hat Einfluss auf die Histaminentstehung, daher arbeiten wir ausschließlich mit Reinzuchthefen. 
  • Der Histamingehalt ist zudem von der Sorte abhängig. 
  • Holzfässer können den Histamingehalt stark beeinflussen. 

Was ist Histamin?

Histamin zählt zu den biogenen Aminen und ist ein körpereigener Botenstoff. Es kommt in vielen Lebensmitteln, wie zB. gereiftem Käse, Tomaten oder Sauerkraut vor. Histamin kann zu allergischen Reaktionen wie Entzündungen, Übelkeit oder Juckreiz führen. Kurz gesagt: Es ist ein wichtiger Signalstoff, der im Übermaß zu Beschwerden führen kann.  

Wichtig beim Probieren ist, dass Sie vor dem Weingenuss eine Diät von mind. 8 Stunden halten oder nur histaminarme Nahrung zu sich nehmen. Somit stellen Sie sicher, dass die Nahrung nicht auf den Alkohol reagiert. 

Rechtlicher Hinweis:

Es gibt in Österreich keine gesetzlichen Grenzwerte für Histamin in Wein. Die hier beschriebene Analytik dient ausschließlich unserer internen Qualitätskontrolle und stellt keine verbindliche Produkteigenschaft dar.

*Laut EU-Verordnung darf ab dem 01.01.2015 bei Wein die Bezeichnung „histaminarmer Wein bzw. histaminfreier Wein“ nicht mehr verwendet werden.

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